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Wir über uns

Die Kommunistische Jugend Bern wurde am 3. November 2007 in Schwarzsee gegründet. Sie besteht aus Mitgliedern der PdA Bern und aus weiteren Einzelpersonen. Die Kommunistische Jugend strebt eine kommunistische und klassenlose Gesellschaft an. Die KJ Bern steht der Partei der Arbeit nahe, ist von ihr jedoch unabhängig. Wir pflegen ein demokratisches Innenleben.

Die KJ Bern sieht sich in der Tradition des Kommunistischen Jugendverbands der Schweiz (KJV) und ihren Vorgängerorganisationen. Mit anderen kommunistischen Jugendorganisationen wollen wir wieder einen KJV auf nationaler Ebene gründen. Zudem wollen wir mit anderen Jugendorganisationen auf nationaler Ebene enger zusammenarbeiten. Wir organisieren jedes Jahr im Herbst ein Wochenendtreffen „Roter Oktober“, wo sich junge Kommunistinnen und Kommunisten treffen können, um über Politik und Jugendthemen zu diskutieren, sowie unter Gleichgesinnten eine gute Zeit zu verbringen.

Die Kommunistische Jugend will eine Plattform für junge ArbeiterInnen, Lernende, SchülerInnen und StudentInnen sein. Auch in unserem Land hat die Jugend viele Probleme: Arbeitslosigkeit, harte Arbeitsbedingungen, Einschränkung des öffentlichen Raumes, Bologna-Reform, Konsumterror usw. Die KJ Bern will mit Gewerkschaften für junge ArbeiterInnen, SchülerInnen und StudentInnen zusammenarbeiten, um für sie mehr Mitspracherecht und Selbstbestimmung in den Betrieben und Schulen und für mehr Lohn zu kämpfen. Zudem setzt sich die KJ Bern gegen Leistungs- und Erfolgsdruck, Repression, Rassismus, Sexismus, Ausgrenzung und Überwachung ein – kurz: gegen die Faschisierung auf allen gesellschaftlichen, staatlichen und ökonomischen Ebenen.

Unsere Bewegung hat eine lange Geschichte! Deshalb wollen wir uns nicht von den Medien und von AntikommunistInnen vorschreiben lassen, was wir zu glauben haben und was nicht. Wir wollen uns selbst mit der Geschichte auseinandersetzen, auch mit unserer eigenen. Wir selbst sollen sagen, was im Realsozialismus gelungen ist und was nicht. Wir wollen die Geschichte der kommunistischen und der Arbeiterbewegung analysieren und daraus Schlüsse für die heutige Zeit und für aktuelle Kämpfe ziehen. In unserer Gesellschaft wird diese Geschichte jedoch verzerrt, verfälscht oder gar nicht dargestellt. Deshalb wollen wir mittels Bildungsveranstaltungen unseren Mitgliedern mehr Wissen über den Kommunismus und die Revolution geben.

Revolution oder Reform? Die Alternative, die wir anstreben, benötigt einen gewaltigen Umsturz der heutigen Produktionsverhältnisse. Wir müssen die Produktionsmittel der herrschenden Klasse entziehen. Dies benötigt einen Umsturz, also eine Revolution gegen die heutige Elite. Die Kommunistische Jugend ist somit eine revolutionäre Jugendorganisation. Dies bedeutet aber nicht, dass wir gewisse demokratische Mittel nicht benutzen wollen. Die Schweiz hat das Initiativ- und Referendumsrecht. Diese zwei Instrumente, die dem Volk gegeben wurden, stellen zumindest die Möglichkeit dar, die Bedingungen in der Schweiz ein bisschen zu beeinflussen. Die Kommunistische Jugend sammelt aktiv Unterschriften für Initiativen oder Referenden, die zu einem sozialen Fortschritt führen oder gegen sozialen Rückschritt sind. Wir nehmen an entsprechenden Komitees teil und wollen an Demonstrationen mitwirken.

Wir unterstützen die gegenwärtigen sozialistischen Revolutionen in Südamerika. Kuba, Venezuela, Bolivien… Es werden immer mehr! Der lateinamerikanische Prozess der Befreiung der Völker begann mit der Kubanischen Revolution Ende der 50er Jahre und wird jetzt mit der Bolivarischen Revolution in Venezuela weitergeführt. Die Erfolge in Südamerika sind zu analysieren und wenn möglich Lehren für unsere Kämpfe daraus zu ziehen.

Wir sind auch gegen die Expansion des Kapitalismus, vor allem in ihrer kriegerischen Ausprägung. Deshalb engagieren wir uns im antiimperialistischen Kampf.

Aus internationalistischer Überzeugung wollen wir mit sozialistischen und antiimperialistischen Jugendorganisationen aus allen Ländern zusammenarbeiten. Der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) ist die verbindende Organisation und organisiert seit 1947 die Weltfestspiele der Jugend und Studierenden. Die KJ Bern ist bestrebt, an alle Weltfestspiele eine Delegation schicken zu können.

8 Comments »

  • ROVOLUTION said:

    Hallo zusammen!

    Ich bin 16 Jahre alt und würde der Partei gerne beitreten. Wäre das möglich?

  • marx said:

    Hey Natürlich kannst du das! Wir freuen uns über jedes Mitglied. Melde dich an info[ät]kommunistischejugend.ch. Dann erhälst du weitere Infos.

  • michi said:

    ihr seid doch gestört….vergöttert den kommunismus, welcher mehr als 120 mio. menschen weltweit getötet hat….einfach nur krank

  • Freiheit said:

    Der Kampf ist klar!Unser Ziel,die Einführung einer proletarische Diktatur,hier,dort,überall!Ihre Konsequenz,Brot für alle,die Abschaffung der Währung,Grenzen und alles was uns verhindert,die wahre Freiheit des Volkes zu erreichen!Kommunismus ist keine Ideeologie,sondern eine natürlich logische Lebensweise einer Gesellschaft von gesunder Vernunft als die Würde des Menschen im Einklang der Natur zu wirken,als einzige Garantie,Leben zu erhalten.Kommunist ist,wer sich für diesen Kampf entscheidet,dafür braucht es Mut in unserer kapitalische Diktatur,Staatsfeind zu werden.Unser Vorteil,wir sind überall,wir sind International!Es lebe Karl Marx

  • Freiheit said:

    An die Genossen der KJ,geehrt sei eure Arbeit für die Würde des Menschen und unserer Umwelt,alles andere ist kriminell!Ich bin etwas zwischen Jung und Alt,ein Proletarier,doch liegt meine Hoffnung heute,eher bei den jüngeren Genossen.In den letzten 20 Jahren empfand ich europaweit durch Beobachtung,ein reformiertes Verhalten unserer älteren Genossen,die anstatt Richtlinie unserer Ziele,eher den Weg zur Anpassung in unseren kapitalistische Systeme lenkten.Dieses Verhalten von Resignation,schwächte die Linke und Splittergruppen,die es auch gut meinen,schwächen die Einheit.Es gibt nur eine Linke,die kommunistische Internationale!Eine Differenz zu nicht Kommunisten ist,dass wir die Gabe haben von der Geschichte zu lernen und nicht alte Fehler zu wiederholen,das ist Revolution!Kommunismus ist nicht alt,sondern ein neues Verhalten von Unterjochten.Ein langer Weg ist die Revolution die im Kopf beginnt,ein altes Verhalten die Gier nach Macht,die auszurotten ist,unsere Taktik,bekämpfe den Feind mit seinen eigenen Waffen.Doch muss euch bewusst sein,dass wir in einem Land leben wo nur das B-Konto,Privatbesitz,berufliche Karriere und schlussendlich allgemeine materielle Betäubung das Denken verhindert und die nötige Unterstützung des Volkes für die Partei fast utopisch ist.Die Finanzkrise ist etwas positives und ein Beweis kapitalistischer Brutalität,doch mit ihr,beginnen wieder einige zu denken,das solltet ihr ausnützen,dem Volk den Verstand zurück bringen und einzusehen wer ein Feind des Volkes ist,der nicht mehr als ein Problem ist,dass man mit dem richtigen Einsatz,auch lösen kann.Ich wünsche viel Erfolg im Kampf der Einführung unseres Symbol der Gleichstellung,Hammer und Sichel,die Fahne der Welt!

  • @Michi said:

    Im Kapitalismus sterben jeden Tag 30′000 Menschen an Hunger und behandelbaren Krankheiten. Das sind 10 Millionen im Jahr. Seit 1989 sind 220 Millionen Menschen gestorben.

  • Urs said:

    Eure Gesinnung finde ich schrecklich. Ihr wärt bereit für eure Idiologie zu morden, und seit bereit euren Vorbildern darin nachzueifern.

  • marx said:

    Wo steht das mit morden? Leider kennst du uns nicht, sonst würdest du wissen du, dass dies nicht stimmt…

    Eine Revolution muss übrigens nicht blutig sein. Definition gemäss Wikipedia: “Eine „Revolution“ bezeichnet in der Soziologie sowie umgangssprachlich einen radikalen und meist, jedoch nicht immer gewalttätigen sozialen Wandel (Umsturz) der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse”.

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