Kommunistische Jugend Schweiz

Modernes Proletariat

Auch in linken Kreisen provoziert die Erwähnung der Arbeiterklasse nicht selten die überraschte Frage: »Ja gibt es die denn überhaupt noch?« Diese Reaktion ist zum einen Konsequenz einer gründlichen »Dekonstruktionsarbeit« bürgerlicher Ideologieapparate, die um die Verhinderung eines realistischen Verständnisses der gesellschaftlichen Verhältnisse bemüht sind: Die Ausbeutungsmechanismen und die ausgebeutete Klasse sollen verborgen bleiben. Zum anderen war aber auch die Arbeiterklasse selbst nicht ganz unbeteiligt daran, daß sich realitätsferne Auffassungen von ihrer angeblichen Inexistenz durchsetzen konnten: Zu selten hatte sie in den letzten Jahren durch eine nachdrückliche Interessenartikulation auf sich aufmerksam gemacht. Selbst den neoliberalen Angriff auf ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen hat sie fast widerspruchslos über sich ergehen lassen.

Neue Rote Seiten sind da!

Die Kommunistische Jugend Bern gibt neu dieses Infoblatt heraus. Wir wollen mit dieser kleinen Zeitung Mitglieder, SympathisantInnen und weitere Personen über unsere Aktivitäten und Positionen informieren. Die erste Ausgabe der «rote Seiten» widmet sich verschiedenen Themen.

Veranstaltungsreihe Arbeitskämpfe!

Die Kommunistische Jugend organisiert eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema „Arbeitskämpfe“. Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist, die heutigen Arbeitskämpfe zu verstehen, die Rolle der Gewerkschaften zu analysieren und weitere Solidaritätsmöglichkeiten kennen zu lernen.

Strassenfest am 16. April 2011 in Bern

Der öffentliche Raum gehört allen und niemandem, er steht jedem Menschen gleichermassen zur Verfügung. Doch heute können ihn nicht alle gleichermassen nutzen. Am 16. April nehmen wir uns den Raum zurück und fühlen uns frei auf den Strassen zu feiern. Wir starten um 21:00 Uhr bei der Reithalle. Geboten wird ein abwechslungsreicher Abend mit Bands, DJ’s und Freestyle Rap.

Partnerschaft für den Frieden?

Die Schweiz ist seit 1996 Mitglied der «Partnerschaft für Frieden». Diese Partnerschaft dient der eigentlichen Unterordnung der Schweiz in die Nato ohne Mitglied zu sein. Die Schweiz ist somit an allen Nato-Kriegen indirekt beteiligt. Und dies wird auf ganz perverser Weise vertuscht.

Revolution in der Arabischen Welt

Der erste Newsletter des neuen Jahres ist da! Wir werden uns in dieser Ausgabe selbstverständlich mit dem Umbruch in der arabischen Welt beschäftigen. Die bürgerlichen Medien haben sich in den letzten Wochen intensiv mit den Revolten in den Arabischen Nationen beschäftigt. Beinahe könnten wir diesen Berichterstattungen das Prädikat gut geben, doch hinter diesem Schein verbirgt sich eiskalte Berechnung der bürgerlichen Medien. Drei charakteristische Merkmale der bürgerlichen Berichterstattung:

Abstimmungsparolen für den 13.02.2011

Nein zur Waffeninitiative und Nein zu neuen AKW’s!
Das Hauptargument der Initianten ist „eine sichere Schweiz durch weniger Waffen“. Es ist tragisch, dass es immer wieder zu Suiziden durch Schusswaffen kommt, doch diese betroffenen Menschen töten sich nicht weil gerade eine Schusswaffe in ihrer Nähe ist, sondern weil sie tiefgehende Probleme mit sich selbst und ihrem sozialen Umfeld haben. Wir finden, dass es wichtiger ist die Menschen die hier in der Schweiz leben umfassend zu schützen vor Armut, Perspektiv- und Arbeitslosigkeit als vor einer Waffe, die in erster und einziger Linie dem Besitzer oder der Besitzerin einer Armeewaffe dazu dient im Falle eines Krieges bereit zu sein um seine/ihre Heimat zu verteidigen.