Kommunistische Jugend Schweiz

Nein zur Pauschalbesteuerung!

In Bern wird 2012 voraussichtlich über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung für reiche Aus­länderInnen abgestimmt. Normalerweise wird in der Schweiz das Prinzip der Steuerprogression angewendet: Je höher das zu versteuernde Einkommen und Vermögen ist, desto höher ist die Abgabe an das Gemeinwesen.

Dieses Prinzip gilt nicht für alle. Reiche AusländerInnen können von der so genannten Pauschal­besteuerung profitieren, was bedeutet, dass Sie nicht nach ihrem effektiven Einkommen und Ver­mögen besteuert werden, sondern pauschal nach ihren mutmasslichen Lebenshaltungskosten. Konkret bedeutet dies, dass unabhängig davon ob eine Person 30 Millionen oder 30 Milliarden be­sitzt, den gleichen Beitrag zahlt.

Erneut Repression an Anti-WEF-Demo

Etwa 200 bis 300 DemonstrantInnen fanden sich am 21. Januar an der diesjährigen Anti-WEF-Demonstration in Bern zusammen. Unter dem Motto „Stop reshaping capitalism – abort it“ sollte die Demo von der Heiliggeistkirche durch die Altstadt Bern gegen das Treffen der Mächtigen demonstrieren und auf die Politik der Herrschenden aufmerksam machen.

Wipe out WEF: Stop reshaping capitalism – Abort it!

Die Kommunistische Jugend ruft alle auf, gegen das World Economic Forum (WEF) zu demonstrieren. Wir publizieren hier den Aufruf für die Demo in Bern.Vom 25. bis zum 29. Januar 2012 treffen sich einmal mehr die führenden Vertreter_innen von Wirtschaft und Politik am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Unter dem Motto: „The Great Transformation: Shaping New Models“ (Die grosse Transformation: neue Modelle gestalten) versuchen sie, Auswege aus der gegenwärtigen kapitalistischen Krise zu finden. Ein Anliegen, das an Zynismus nur schwer zu überbieten ist. Diejenigen, welche durch Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt massgeblich mitverantwortlich für die vorherrschenden Missstände sind, stilisieren sich zu „Retter_innen“ der Weltwirtschaft hoch. Tatsächlich geht es darum, das bestehende System aufrecht zu erhalten um Macht und den damit verbundenen Profit zu sichern.

94 Jahre ist es her…

Wenn wir heute die Frage nach der Bedeutung der Oktoberrevolution stellen, so tun wir das nicht aus gemütlicher Distanz, sondern werfen eine hochaktuelle Frage auf. Bekanntlich wurde und wird der Kommunismus pausenlos für tot und erledigt erklärt und die Sieger feiern ihren Triumph, als wäre das letzte Wort der Geschichte schon gesprochen. Dennoch erleben wir, dass der Antikommunismus in einigen Ländern im Stechschritt voranmarschiert und in anderen verstärkt propagiert wird. Fürchten sich die Kapitalherren etwa vor einem Toten? Was stimmt da nicht?

Die Revolution in der Holzhütte

Über drei Tage, vom 28. bis zum 30. Oktober, fand der Rote Oktober in Kandersteg statt. Die Kommunistische Jugend der Schweiz lud dazu ein, junge GenossInnen zu treffen, sich zu besprechen und gemeinsam weiterzubilden. Abriss eines bedeutsamen Wochenendes.

Roter Oktober/octobre rouge 2011

Das Programm für den Roten Oktober 2011 ist bereit. Die Themen werden sein: Der Imperialismus der EU, die politische und wirtschaftliche Lage Griechenlands, die Unruhen in England und wir werden dieses Jahr mit der Bauern-Gewerkschaft Uniterre unser Polit-Brunch durchführen. Meldet euch an! Le Programme pour l’octobre rouge est définitif. Les sujets abordés seront: l’imperialisme de l’UE, la situation politique et économique de la Grèce, les révoltes en Angleterre et nous ferons cette année notre Brunch politique avec le syndicat paysan Uniterre. Inscrivez-vous!