Kommunistische Jugend Schweiz

Normalzustand: Krieg

In Syrien hat die USA zum ersten Mal direkt die syrische Regierung angegriffen. Eine Woche später liess der US-Präsident die «Mutter aller Bomben» über Afghanistan abwerfen. Der US-Imperialismus treibt damit die militärische Eskalation weiter voran.

Sieg der Arbeiter- und Bauernrevolution

Die russische Oktoberrevolution von 1917 war das Zusammentreffen mehrerer Faktoren: einer Massenbewegung, die sich durch die tiefe Unzufriedenheit des Volkes mit dem Krieg bildete, dem Zerfall des zaristischen Regimes und dem zielgerichteten Vorgehen der bolschewistischen Partei, das vor allem durch Lenin gefördert wurde.

Mehr Armee, weniger Zivildienst?!

Erleichterungen für RekrutInnen, Erschweren des Zugangs zum Zivildienst, Integration des Zivildiensts ins VBS
und einschlägige Forschung als Militärdienst: Die Wunschliste der ArmeefanatikerInnen wird im rassigen, konservativen Rollback schrittweise verwirklicht.

In Richtung heisser Krieg

Die neue US-Regierung unter Donald Trump verschärft die laufenden Konflikte in der Aussenpolitik der USA. Besonders gefährlich dürften die Krisen mit dem Iran und Nordkorea werden. Statt über diplomatische Lösungen nachzudenken, spricht man schon von einem «Präventivschlag».

Stoppt die US-Intervention!

Kürzlich wurde bekannt, dass 400 US-SoldatInnen in die Gegend von Rakka im Norden vom Syrien geschickt wurden. Die Kommunistische Jugend Schweiz (KJS) protestiert gegen die US-Intervention in Syrien und die weitere Eskalation des Krieges, die damit herbeigeführt wird. Gerade jetzt, nach den Friedensgesprächen in Astana und Genf, wäre eine Stärkung der diplomatischen Lösung des Syrienkonflikts nötig und wirksamer. Die Schweiz ist aufgefordert, ihre Bemühungen für eine friedliche Lösung zu verstärken.

Durch Verfassung zum Frieden?

Unter der Leitung Russlands wurde in Astana ein Friedensgespräch zwischen syrischen Regierung und Opposition durchgeführt. Die USA blieben dabei aussen vor. Eine neue Verfassung könnte ein wichtiger Schritt hin zum Ende des langjährigen Krieges sein.

SoldatInnen für den Frieden?

Tonnenweise Kriegsmaterial wurde von der US-Armee in die baltischen Staaten transportiert. In den kommenden Wochen sollen dort auch 4000 US-SoldatInnen stationiert werden. Friedensorganisationen haben gegen diese Kriegsvorbereitungen protestiert.