Kommunistische Jugend Schweiz

Im Teufelskreis der Armut

Armut ist in der Schweiz ein regelrechtes Tabu. Dabei gelten 7,5 Prozent der Bevölkerung als arm. Das Armutsrisiko beträgt 14,7 Prozent und ist damit höher als in den Nachbarländern. Und es werden immer mehr Menschen arm.

Wer macht‘s? Die SDAJ!

Die Zeit war 1968 reif für eine sozialistische Arbeiterjugendorganisation in der Bundesrepublik Deutschland. Am 150. Geburtstag von Karl Marx gründete sich die SDAJ. Interview mit Dieter Keller, der im Gründungsausschuss und bis 1974 Stellvertretender Bundesvorsitzender der SDAJ war.

Anarchokommunismus oder Marxismus-Leninismus?

Der Anarchokommunismus hat keine materialistische Analyse. Nach einer Revolution direkt eine klassenlose Gesellschaft auszurufen, ist idealistisch und naiv. Wenn wir die geschichtlich «anarchistischen« Projekte betrachten, ist auch klar: Der Staat wurde nicht abgeschafft, es gab auch weiterhin Unterdrückung, d.h. Mord und Arbeitslager, gegen Klassenfeind*innen, Faschist*innen und Reaktionär*innen. Mit der Wirklichkeit konfrontiert mussten diese Anarchist*innen einsehen, dass der Staat nicht direkt abgeschafft werden kann und dass der Staat einen Klassencharakter hat.

Liberal gegen Demokratie

Der Liberalismus hat mit Demokratie nichts zu tun. Seine VertreterInnen ziehen sogar meist eine liberale Diktatur jeder Demokratie vor, sollte das Privateigentum in Gefahr sein. Stechendes Beispiel ist dafür Friedrich von Hayek, der Pinochet unterstützte.

Widerstand organisieren

In der deutschen Stadt Kassel kämpfen SchülerInnen gemeinsam gegen die Unterfinanzierung ihrer Bildung. 1000 sind deswegen Streiken gegangen. Die Zeitung der SDAJ, die POSITION hat sich mit ihnen unterhalten und die AktivistInnen begleitet.

Eine enorme Belastung

Die ETH Zürich und die EPF Lausanne wollen ihre Studiengebühren um 66 Prozent erhöhen. Was offiziell als Anpassung an ein nationales Niveau verkauft wird, hängt in Wahrheit mit dem Spardruck des rechtsbürgerlichen Bundesparlaments zusammen.

Auf dem Weg des Roten Oktobers

Wir ehren gemeinsam die hundert Jahre der Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution! Wir ehren das herausragende welthistorische Ereignis des 20. Jahrhunderts, das bewies, dass der Kapitalismus nicht ewig und unbezwingbar ist und dass die Menschen in ihren Kämpfen den Kapitalismus stürzen und eine bessere Gesellschaft, den Sozialismus, errichten können. Im Folgenden die Presseerklärung, die wir als Kommunistische Jugend Schweiz bei den Weltfestspielen in Sotschi mitunterzeichnet haben.