Kommunistische Jugend Schweiz

Njet!: Warum es die Grünen nicht braucht

Erst kürzlich fand in Lima eine UN-Klimakonferenz statt. Es wurde viel verhandelt, es wurde viel diskutiert, es wurde viel geschwafelt. Ein paar Dinge wurden versprochen. Gemacht werden – da können wir uns sicher sein – wird wenig bis gar nichts. Wie viele Klimakonferenzen und Sondergipfel braucht es noch, bis auch die letzten umweltbewussten Menschen einsehen, dass das Kapital kein Interesse an konsequentem Umweltschutz hat?
Weshalb ist das so? Ganz einfach: Das kapitalistische System verursacht die Umweltprobleme, also werden sie darin nicht gelöst werden können. Trotzdem glaubt noch die Mehrheit der Umweltschützer*innen an eine Reform des Systems hin zu einem grünen Kapitalismus. Damit werden sie Teil des Problems, sie wirken systemerhaltend. Die grüne Bewegung hat bewirkt, dass man jetzt im Coop oder Migros Bio-Lebensmittel und CO2-kompensierte Produkte kaufen kann. Es konnte ein Markt geschaffen werden für die gutbetuchten Konsument*innen, die ein grünes schlechtes Gewissen plagt.
Wir haben uns in dieser Ausgabe des Njet! mit der politischen Umweltschutzbewegung in der Schweiz befasst. Wir haben uns gefragt, ob mit den Grünen wenigsten mehr Menschen angesprochen werden können, ob die Grünen zur Stärkung der Linken beitragen. Und wir sind zum Schluss gekommen, dass die Grüne Partei bloss der SP Stimmen streitig macht. Weil wir es nicht ganz fair fanden, die Grünen einfach als unnützt hinzustellen, haben wir einige junge Vetreter*innen der Grünen zu Wort kommen lassen.
Umgekehrt haben wir uns überlegt wie eine konsequente Umweltpolitik aussieht: Sie muss antikapitalistisch sein. Erst im Sozialismus ist Nachhaltigkeit wirklich möglich.
Wir fordern deshalb alle umweltbewussten Menschen dazu auf, mit uns für den Sozialismus zu kämpfen!

Njet! Nr.8 TitelErst kürzlich fand in Lima eine UN-Klimakonferenz statt. Es wurde viel verhandelt, es wurde viel diskutiert, es wurde viel geschwafelt. Ein paar Dinge wurden versprochen. Gemacht werden – da können wir uns sicher sein – wird wenig bis gar nichts. Wie viele Klimakonferenzen und Sondergipfel braucht es noch, bis auch die letzten umweltbewussten Menschen einsehen, dass das Kapital kein Interesse an konsequentem Umweltschutz hat?

Weshalb ist das so? Ganz einfach: Das kapitalistische System verursacht die Umweltprobleme, also werden sie darin nicht gelöst werden können. Trotzdem glaubt noch die Mehrheit der Umweltschützer*innen an eine Reform des Systems hin zu einem grünen Kapitalismus. Damit werden sie Teil des Problems, sie wirken systemerhaltend. Die grüne Bewegung hat bewirkt, dass man jetzt im Coop oder Migros Bio-Lebensmittel und CO2-kompensierte Produkte kaufen kann. Es konnte ein Markt geschaffen werden für die gutbetuchten Konsument*innen, die ein grünes schlechtes Gewissen plagt.

Wir haben uns in dieser Ausgabe des Njet! mit der politischen Umweltschutzbewegung in der Schweiz befasst. Wir haben uns gefragt, ob mit den Grünen wenigstens mehr Menschen angesprochen werden können, ob die Grünen zur Stärkung der Linken beitragen. Und wir sind zum Schluss gekommen, dass die Grüne Partei bloss der SP Stimmen streitig macht. Weil wir es nicht ganz fair fanden, die Grünen einfach als unnütz hinzustellen, haben wir einige junge Vetreter*innen der Grünen zu Wort kommen lassen.

Umgekehrt haben wir uns überlegt, wie eine konsequente Umweltpolitik aussieht: Sie muss antikapitalistisch sein. Erst im Sozialismus ist Nachhaltigkeit wirklich möglich.

Wir fordern deshalb alle umweltbewussten Menschen dazu auf, mit uns für den Sozialismus zu kämpfen!

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Ein Kommentar

  1. Hab das Heft gelesen. Besonders spannend finde ich die untere Grafik auf seite 20. Ich glaub zwar nicht, dass man daraus schliessen kann, dass sich die Grünliberalen vollständig aus der Grünen Partei rekrutieren würden. Aber dass ihr Aufstieg mit dem Abstieg von SP und Grünen kombiniert stattfand, ist schon verdächtig. Vielleicht bestätigt sich, die von euch gemachte Vorhersage, wenn die Grünliberalen die Grünen bei den Wahlen 2015 überholen.

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