Kommunistische Jugend Schweiz

«Die Lösung unseres Konflikts wäre ganz einfach»

Omeima Abdeslam ist die Vertreterin der Frente Polisario in der Schweiz und vor den Vereinten Nationen (UN). Zu ihren Aufgaben gehört die Sensibilisierung der Zivilbevölkerung und der Schweizer Behörden über die Situation des sahrauischen Volkes, die Vernetzung der verschiedenen Unterstützergruppen sowie die Organisation der Arbeit der sahrauischen Delegation mit der UN. Ein Gespräch.

Waadt: In vorauseilendem Gehorsam

Am 20. März haben die WaadtländerInnen «eine der wichtigsten finanzpolitischen Reformen der letzten 50 Jahre», die dritte Unternehmenssteuerreform (USRIII), mit grosser Mehrheit angenommen. Die radikale Linke und die Gewerkschaften, die das Referendum dagegen lanciert haben, prophezeien eine Katastrophe für die öffentlichen Finanzen und den Arbeitsmarkt.

Krawall!

Am ersten Märzwochenende kam es bei der Berner Reitschule zur Eskalation zwischen Autonomen und der Polizei. Einmal mehr werden dafür die «Chaoten» verantwortlich gemacht. Als wäre es nicht schon längst an der Zeit, auch die Rolle der Berner «Sicherheitskräfte» kritisch zu betrachten.

«Syrien wird nicht niederknien»

Die Armee hinter Assad konnte in letzter Zeit mit tatkräftiger Rückendeckung Russlands einige Erfolge gegen den Islamischen Staat (IS) vermelden. Ein Gespräch mit Wessam Kahel, Mitglied des Komitees für internationale Beziehungen des Syrischen Kommunistischen Jugendverbands.

Unter Bedingungen

Die nächsten Weltfestspiele werden 2017 in Russland veranstaltet. Die Debatte über den Austragungsort fand nicht ohne Widersprüche statt: Wer organisiert die nächsten Weltfestspiele – der Kreml oder der WBDJ?

Schluss mit Lohndumping

Der Kampf um Lohndumping geht in die nächste Runde: Am 28. Februar ist die Zürcher Stimmbevölkerung dazu aufgerufen, über verschärfte Massnahmen gegen Lohnunterbietungen abzustimmen. Grosskonzerne und Politik sind nicht erfreut.

JA zur Bildungsinitiative!

Die Bildungsinitiative zielt darauf ab, Bildung im Kanton Zürich frei zugänglich zu machen. Die Bücherkosten an den Berufs- und Mittelschulen fallen endlich weg, Schreibmaterial, Ausflüge und Instrumentalunterricht müssen nicht mehr von den Lehrlingen, Schülern oder ihren Eltern bezahlt werden. Auch Weiterbildungen und Hochschulen werden kostenlos.
Die Lehrlinge haben schlechte Löhne und können davon nicht leben. Während sie in der Berufsschule für die Kosten aufkommen müssen, profitieren die Unternehmen in der Schweiz von ihrer Arbeit und machen damit pro Jahr 500 Millionen Gewinn. Gleichzeitig kürzt der Zürcher Regierungsrat bei der Bildung 50 Millionen. Und der Bundesrat will bei der Bildung und Forschung jährlich 250 Millionen einsparen. Diese Kürzungen treffen genau wie die Kosten der Bildung die Ärmeren am stärksten. Statt das Geld für die Finanzierung der Bildung bei den Unternehmen zu holen, soll die arbeitende Jugend dafür bezahlen und schlechtere Leistungen akzeptieren. Denn diese folgen bei den Einsparungen in die Bildung.