Kommunistische Jugend Schweiz

Die Neue Seidenstraße: eine Alternative zum Unilateralismus der USA

Entschieden den Multilateralismus und den Aufbau einer offenen Weltwirtschaft zu unterstützen, das sind die sichersten Wege, um das Wohlergehen unserer Völker zu erreichen, sagte der Außenminister der Volksrepublik China Wang Yi in einer Pressekonferenz

Beijing – Entschieden den Multilateralismus und den Aufbau einer offenen Weltwirtschaft zu unterstützen, das sind die sichersten Wege, um das Wohlergehen unserer Völker zu erreichen, sagte der Außenminister der Volksrepublik China Wang Yi in einer Pressekonferenz.

„ Das Aufblühen des Protektionismus und des Unilateralismus auf dem Planeten – besonders in den Vereinigten Staaten- stellt eine der größten Bedrohungen für die Weltwirtschaft dar“, sagte Wang Yi, als er bekanntgab, dass 37 Regierungschefs an der zweiten Auflage des Forums zur Neuen Seidenstraße teilnehmen, das vom 25. bis 27. April in Beijing stattfindet.

„ Es wird dies das wichtigste internationale Event in China in diesem Jahr sein“, bekräftigte er.

Die Initiative Neue Seidenstraße möchte ein Netz von Infrastrukturen und Kommunikationen errichten, um alte Handelswege über Land und Meer zu reaktivieren, wie sie die alte Seidenstraße im zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung darstellte.

Dies ist ein ehrgeiziges Projekt, um die regionale Zusammenarbeit zu verbessern und Handlungen anderer Mächte, hauptsächlich denen der USA, zu begegnen, die zu bilateralen Konflikten führen, die nicht immer friedlich enden.

Deswegen sei es an der Zeit, Alternativen zu verstärken, „und ein Netz engerer Bündnisse aufzubauen, der Öffnung, der Toleranz zuzustimmen, uns auf die Ökologie und die Integrität zu konzentrieren, den kulturellen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern, die eine gedeihliche und nachhaltige Entwicklung unser Länder garantieren“, betonte der chinesische Minister.

Diese vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Jahr 2013 ins Leben gerufene Initiative, hielt ihr I. Forum 2017 ab und nach sechs Jahren des Erfolgs kommen jetzt Tausende Delegierte aus über 150 Ländern zusammen – darunter auch solche aus Lateinamerika und der Karibik- um ihre Erfahrungen zusammenzufassen, die Zukunft zu planen, Konsens zu schaffen und die internationale Kooperation hin zu einer qualitativ höheren Entwicklung unter dem Leitspruch „ Eine strahlenderen Zukunft gemeinsam gestalten“ zu fördern.

EINE PLATTFORM ZU GEGENSEITIGEM NUTZEN

Den Geist der Seidenstraße wiederzubeleben bedeutet, weiter gefasste Beziehung zu ermöglichen und neue Räume für die Entwicklung der Länder zu öffnen. Daher betonte Außenminister Wang Yi als Hauptziel dieser zweiten Auflage des Forums Neue Seidenstraße: den gegenseitigen Nutzen zu erreichen, so dass alle Teilnehmer „gemeinsam ihre Stimme für den Multilateralismus und den Aufbau einer offen Weltwirtschaft erheben“.

Diese Art von Treffen sei kein Geo-Werkzeug, sondern eine Plattform für die Zusammenarbeit, an der alle Teile gleichberechtigt beteiligt seien. Es handle sich auch nicht um eine hegemoniale Initiative, sondern um eine Ergänzung der bestehenden Mechanismen der Kooperation, eine Suche nach Synergien, sagte er.

Dank der Anstrengung aller sei die Initiative dabei, sich in den Weg zu verwandeln, der zu Zusammenarbeit, Wohlstand, Öffnung, geteilten Gewinnen und Integrität führe. Auf diese Weise passe man sich an die Tendenz zu Frieden, Entwicklung und Kooperation an und erreiche so mit den gemeinsamen Bestrebungen aller Länder die Öffnung und die gemeinsame Entwicklung.

Nach Auffassung des chinesischen Außenministers muss man weiter daran arbeiten, mehr Einrichtungen zu schaffen, die die Entwicklungsbedürfnisse unserer Länder befriedigen. „ So ermöglichen wir eine bessere Umsetzung der Kooperationsprojekte und garantiere die Stabilität der Neuen Seidenstraße“, sagte er.

Der Diplomat ging auf die Bedeutung dieser tausendjährigen Seidenstraße ein, die jetzt in einem Geist der friedlichen Zusammenarbeit, der Öffnung, Toleranz und des gegenseitigen Lernens und Nutzens wiederbelebt wird.

„Ich glaube, dass mit der gemeinsamen Anstrengung aller das zweite Forum ein Erfolg sein wird“, schloss er.

Autor: Alejandra García | internet@granma.cu

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