Kommunistische Jugend Schweiz

Prekarität beginnt mit dem Gesetz

Das Programm der diesjährigen Tour de Lorraine vom 17. bis 20. Januar in Bern mit dem Thema «Who Cares?» dreht sich um die unsichtbare Arbeit, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Beim Eröffnungspodium war das Ziel der TeilnehmerInnen, eine Auslegeordnung zu machen und Perspektiven zu entwickeln. Klar ist: Streiks im herkömmlichen Sinn sind nicht sinnvoll.

Ergebnisoffener Austausch

PdA-Stadtrat Pesche Heiniger, Mitglied der Sozialkommission, machte auf sich aufmerksam durch die Motion gegen Raser in der Stadt. Er schloss sich mit der Sozialdemokratin Dana Augsburger-Brom, einem welschen Sozialdemokraten und zwei Mitgliedern von «Passerelle» zur Fraktion «Einfach Libres!» zusammen.

Kapitalistische Niedergangsepoche

Was wäre, wenn? Der Gewerkschafter Walter Müller schilderte in seinem 1930 veröffentlichten Buch «Wenn wir 1918 … Eine realpolitische Utopie», was eine erfolgreiche Novemberrevolution hätte bewirken können. Müller wurde 1933 von den Nazis ermordet, sein Buch erschien erst wieder 2003. Wir veröffentlichen den Schlussabschnitt des Bands.

«Hört auf, nach Krieg zu schreien»

Am vergangenen Wochenende fand in Caracas eine imposante Massendemonstration zur Unterstützung der Bolivarischen Revolution und gegen den US-geführten Putschversuch statt. Der Präsident Nicolás Maduro kündigte Neuwahlen im Verlaufe dieses Jahrs an. Eine militärische Aggression unter Führung der USA ist nicht auszuschliessen.

Die Vorherrschaft absichern

Das diesjährige Stelldichein der Mächtigen am WEF in Davos ist vorbei. Hinter verschlossenen Türen wird zwar nichts konkretes beschlossen, dafür aber das Feld vorbereitet, um die «kulturelle Hegemonie» (Gramsci) zu sichern. Dies ist der Sinn und der Zweck des WEF.

Offiziell instandbesetzt

In Frankreich beschlagnahmt ein kommunistischer Bürgermeister ein Haus, nachdem er den Zustand des Wohnheims für afrikanische ArbeiterInnen als unwürdig betrachtet hat. An der Stelle sollen kleinere Wohneinheiten gebaut werden.

Ungebremste Entwicklung oder radikale Umkehr?

Zwei Lager stehen sich unvereinbar gegenüber: Das eine glaubt, die Zukunft liege in der Entwicklung, das andere meint, eine Trendwende sei die einzige Lösung, um eine Katastrophe zu vermeiden. Dringend nötig ist, unsere Funktionsweisen zu verbessern und die wichtigsten Regeln unserer liberalen Gesellschaften infrage zu stellen.

«Die Schweiz profitierte vom Kolonialismus»

Offiziell hatte die Schweiz nie imperialistische Ambitionen. Aus dem Kolonialismus konnte die Eidgenossenschaft aber trotzdem grossen Nutzen ziehen. Wie und warum erklärt der Historiker an der ETH Zürich Bernhard Schär im Gespräch mit dem vorwärts. Für ihn ist es an der Zeit, die Geschichte der Schweiz weiterzudenken.