Kommunistische Jugend Schweiz

Barbie und Ken gemeinsam gegen Sexismus

Wie passen Marxismus und die Frauenfrage zusammen? Die Autoren von «Wenn Ken und Barbie streiken» plädieren für eine im Kampf geeinte Arbeiter*innenklasse. Spaltungen in beispielsweise jung und alt, Inländer*innen oder Aus-länder*innen oder Frauen und Männer ist einer der Hauptgründe, warum das System des Kapitalismus so erfolgreich ist.

Weil ihr uns die Freiheit klaut!

Gegen das trendige Erstarken des Antifeminismus auf die Strasse: Aktivist*innen setzten in Bern Ende Oktober ein Zeichen gegen das Patriarchat mit einer Demonstration, die Lust auf mehr machte. Fazit: Queerfeministische Kämpfe sollen gelebt und organisiert werden!

Frauenarbeit im Kapitalismus

Die Vorstellung, dass Frauen bloss als Nebenverdienst arbeiten würden, hat beträchtliche Auswirkungen auf die Arbeitsstrukturen: Auf dem Arbeitsmarkt werden Frauen anders – zweitrangig – behandelt als Männer. Die Hälfte der Frauen arbeitet hierzulande Teilzeit.

Für Lohn und Wertschätzung

Auch 27 Jahre nach dem ersten Frauenstreik der Schweiz besteht noch immer Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern. Die Kommunistische Jugend ruft dazu auf, am 22. September (13.30h, Schützenmatte, Bern) gegen die Lohnungleichheit zu demonstrieren. Stopp Sexismus, stopp Patriarchat!

Wir bringen die Welt zum beben!

Mehrere Männer haben in Genf fünf junge Frauen zusammengeschlagen. Sie traten ihre Opfer sogar mit Füssen in den Kopf, als sie am Boden lagen. Zwei der Frauen wurden schwer verletzt. Eine fiel ins Koma. In mehreren Orten der Schweiz wurden Proteste gegen die andauerende Gewalt gegen Frauen organisiert.

Nein zum Pinkwashing!

An der diesjährigen Pride tritt neben den üblichen Verdächtigen – Grossbanken, rechte Parteien, Polizei – auch die israelische Eurovision-Gewinnerin Netta auf, die sich für die Besatzung palästinensischen Lands ausgesprochen hat. Aufruf für einen revolutionären Demoblock gegen Pinkwashing.