Kommunistische Jugend Schweiz

«Es ist ein Kampf für das Leben»

Vom 14. bis zum 16. Oktober tagte in Den Haag das Monsanto-Tribunal, ein mehr als nur symbolisches Gerichtsverfahren gegen den Agrarmulti. Organisiert wurde das Verfahren von der Zivilgesellschaft, unterstützt von renommierten Universitäten und JuristInnen.

Das Sommerloch und der Krieg

Es fällt auf, dass Angriffskriege und Militärinterventionen der imperialistischen Mächte bzw. des Westens häufig im Sommer beginnen. Die Öffentlichkeit und die Medien sind dann in den Ferien, so dass die Kriege recht unbeachtet geführt werden können.

Auf nach Sotschi!

Die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden finden vom 14. bis 22. Oktober 2017 im russischen Sotschi, der Stadt der Olympischen Winterspiele 2014, statt. Das Motto des Festivals lautet: »Für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, kämpfen wir gegen den Imperialismus. Indem wir unsere Vergangenheit ehren, bauen wir die Zukunft auf.« Wer interessiert ist, mit der Schweizer Delegation mitzukommen, meldet sich unter: info@kommunistischejugend.ch

Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Mali

Was hat es mit der Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Mali auf sich, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in Bamako angekündigt hat und im Bundeskabinett beschlossen wurde? Hat es mit Fluchtrouten und Migration zu tun? Ein Gespräch mit Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen.

«Die Lösung unseres Konflikts wäre ganz einfach»

Omeima Abdeslam ist die Vertreterin der Frente Polisario in der Schweiz und vor den Vereinten Nationen (UN). Zu ihren Aufgaben gehört die Sensibilisierung der Zivilbevölkerung und der Schweizer Behörden über die Situation des sahrauischen Volkes, die Vernetzung der verschiedenen Unterstützergruppen sowie die Organisation der Arbeit der sahrauischen Delegation mit der UN. Ein Gespräch.

Das System steht noch

In Burundi ist der Putsch gegen den Präsidenten gescheitert. Das fragile System des Machtausgleichs zwischen Hutu und Tutsi bleibt aber bedroht. Die Proteste gegen die zunehmend autoritäre Regierung werden fortgesetzt.

Französische Kolonialpolitik reloaded

Das Sommerloch nutzend hat der französische Präsident François Hollande im Juli die Operation «Barkhane» verkündet und ab dem 1. August 3’000 Soldat*innen in fünf Sahelstaaten stationiert. Aus der Intervention in Mali ist nun eine ständige Militärpräsenz Frankreichs in Afrika geworden. Die Medien wischten die Sache unter den Teppich, die Öffentlichkeit war in den Ferien.